Ich habe gerade eine Pressemitteilung vom Podcastclub erhalten, die mal wieder so gut geschrieben ist, daß ich sie hier einfach mal übernehme.
Experten sehen für Podcasts eine positive Zukunft und sind überzeugt, dass sie sich als gleichwertiges Medium neben Radio und TV etablieren. Das ist das Kernergebnis der Umfrage unter den mehr als 300 Besuchern des 2. Deutschen Podcast Kongresses, die die Veranstalter eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. und der podcastclub e.V. durchgeführt haben.
Verschiedenen Unkenrufen zum Trotz – der Podcast hat das Potenzial, sein Nischendasein zu verlassen, und wird gegen Radio und TV bestehen können. Davon sind zwei Drittel des Fachpublikums auf dem 2. Deutschen Podcast Kongress in Köln überzeugt. Noch deutlicher fiel die Einschätzung bezüglich der Nutzerschaft aus: So sehen über 90 Prozent der Experten das Medium erst am Anfang, lediglich knapp drei Prozent glauben, mehr Nutzer als momentan seien nicht zu erreichen.
„Der Podcast hat das Zeug dazu, ein fester Bestandteil der Medienlandschaft, insbesondere auch in der Unternehmenskommunikation zu werden“, resümiert Harald Summa, Geschäftsführer des eco. „Erreicht der Podcast heute noch eine kleine und feine Zielgruppe, werden die Massen vor allem durch neue Geräte erschlossen, die nicht nur den Konsum, sondern auch den Abruf unterwegs bequem ermöglichen“, so Summa weiter. Uneinigkeit herrscht bei der Frage, welches Format sich künftig durchsetzen wird: Während knapp 17 Prozent der Befragten Audio im Vorteil sehen, erwarten mehr als 27 Prozent, dass Video das Rennen machen wird. Die Mehrheit von 56 Prozent bleibt bei der Formatfrage unentschlossen. Für Summa bestimmt klar die Anwendung das Format: „Bin ich mit dem Auto unterwegs und möchte beispielsweise mein Englischkenntnisse vertiefen, bevorzuge ich natürlich den Audio-Podcast. Sitze ich aber am Rechner und möchte mehr über Reiseziele erfahren, ist der
Video-Podcast meine erste Wahl.“