Live-Radiosendungen profitieren von Podcasts

Gestern ist über den österreichischen Dienstleister pressetext der ddp eine Pressemeldung zu einer Studien des britischen Radio-Marktforschungsunternehmen Rajar online gegangen. Der Kern der Studie besagt, dass das gesteigerte Interesse an Podcasts sich auch positiv auf die Nutzung von Live-Radiosendungen auswirkt.

Mittlerweile nutzen über 14 Mio. Menschen in Großbritannien Radioangebote aus dem Internet und mehr als neun Mio. laden wöchentlich Podcasts herunter, berichtet der Guardian. Im Vergleich zu einer Erhebung von Herbst 2007 gab es eine Steigerung von plus 2,5 Mio. Menschen, die Radiosendungen aus dem Internet konsumieren. Dieser Trend wirkt sich aber keineswegs negativ auf die Gesamt-Radionutzung aus. Drei Viertel der Befragten User, die Podcasts downloaden, gaben an, ihr Hörverhalten in Bezug auf Live-Radiosendungen deshalb nicht geändert zu haben. 15 Prozent hören sogar mehr Live-Programme, seit sie auf den Podcasting-Geschmack gekommen sind.

Zu dem Ergebnis der Studie wurde ich von der Redakteurin Frau Zettel als Podcast-Experte befragt. Ich seh das ähnlich:

Podcasting macht Lust auf Live-Radio, weil die Hörer durch internettypische Such- und Filtermechanismen Perlen bei Sendern entdecken, die sie vorher nicht eingeschaltet hätten.

Die gesamte Pressemeldung läßt sich bei pressetext und in einer leicht abgewandelten Version auch beim standard nachlesen.

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